Rudern wie eine Weltmeisterin

Nass!

Man wäre sehr, sehr nass.


Man wäre so richtig nass, wenn man dir Mur runterrudern würde und es aber technisch gar nicht kann. Gott sei Dank kommen nur die Wenigsten auf diese blöde Idee. Aber bleiben wir doch gleich beim „Nichtrudernkönnen“.


Raufsetzen und anziehen. Kann ich. Raufsetzen und feeeest anziehen macht mich schneller. Kann ich auch. Raufsetzen, fest anziehen und lange durchhalten macht mich zum Schnellsten. Richtig? Dem Einen oder Anderen könnte das ja schon an „Ruderwissen“ reichen. Gott sei Dank aber nicht unseren CrossFit Graz-Membern. Die haben sich nämlich verdammt zahlreich zum Ruder-Workshop mit Ruderweltmeisterin (Jup, Weltmeisterin!) Anna Mühle angemeldet und kamen da ziemlich auf ihre Kosten (und Rudermeter).



Natürlich ließ Anna uns – und ich war hautnah dabei – gleich voll mit dem Kopf gegen die Wand laufen … ähm … rudern. 250 Meter auf Zeit war die erste Aufgabe. Logischerweise ohne Vorwarnung, Tipps, Expertisen oder Korrekturen. Just do it. Und wer uns kennt, der weiß: Somit haben sich mindestens ¾ der Teilnehmer schon mal ordentlich ins Nirvana geschossen. Immerhin schaut einem zum ersten Mal eine Ruderweltmeisterin auf die Finger. Und die Beine. Und die Hüfte. Und den Rücken. Und gerade das machte doch sehr nervös.


Ich traue mich zu sagen: Keiner von uns war böse als nun dann doch etwas Theorie auf dem Whiteboard stand. Wie stelle ich die Fußraster ein? Wer oder was ist ein Dragfactor? Und wie kann er mir beim Rudern helfen? Alles Wissen, das in einer normalen CrossFit-Stunde natürlich nicht allzu oft Platz hat und somit gab’s eine Menge zu lernen. Nach dem Kopf kam dann aber doch wieder der Körper zum Einsatz und wir wissen jetzt alle, dass „Pick Drills“ keine All-You-Can-Eat-Buffet-Regelungen sind. Catch, Drive, Release, Recovery und wieder von vorne. Wem das nichts sagt: Anna meinte, sie würde gerne wieder vorbeischauen und noch mehr CrossFit-Graz-Member in die weite, nasse Welt des Ruderns entführen.


Achja, und am Schluss sei gesagt, dass natürlich noch der Re-Test kam. 250 Meter auf Zeit – jetzt aber mit all dem Wissen und der hoffentlich verbesserten Technik.


Bilanz? Also ich persönlich kann behaupten, ich habe meine Zeit deutlich verbessert. Und definitiv jeder hat in diesen drei Stunden etwas dazu gelernt. Und wenn’s auch nur das ewige Geheimnis ist: Wie zum Teufel komm ich schnell aus diesen Schlaufen an meinen Beinen raus?


Wusst ich’s doch … jetzt haben wir dich! ;-)

Also, lass einen von uns Coaches wissen, wenn du beim nächsten Seminar mit Anna Mühle dabei sein willst!


Eure Kathy






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